Victoria

Wenn man von Westen kommt, faehrt man auf der Great Ocean Road, einer der wohl eindruckvollsten Kuestenstrassen der Welt. Es gibt so viele Stellen wie: The Arch, The London Bridge oder The Twelve Apostel, die einem zum Anhalten zwingen, so dass man fuer die 180 km zwei Tage benoetigt.

Melbourne, die Hauptstadt des Festival State, soll seit zwei Jahren die Stadt mit der hoechsten Lebensqualitaet sein, 
gefolgt von Vancouver und Perth. 
Der Federation Square mit seinen geometrischen Gebaeuden hebt sich stark von dem Flair der angrenzenden Flinder- und Swanston Street ab. Es ist alles sehr bequem zu Fuss zu erreichen. Der Queen Victoria Market, Chianatown, die vielen Arcarden und das Gefaengnis, in dem der australische Robin Hood – Ned Kelly – gehaengt wurde. 
Interessant war es, die Versteigerung eines Appartements auf der Collins Street zu verfolgen: 
Bei strömendem Regen für 420.000 Aus$.

Das Beste war fuer mich jedoch ein Schild im Royal Botanic Garden, dem angeblich schoensten in Australien. 
"Please walk on the grass", steht da in leuchtenden Messingbuchstaben. Bitte betreten sie den Rasen – und weiter: 
Wir moechten sie einladen an den Rosen zu riechen, mit den Voegeln zu sprechen und eine Picknick auf der Wiese zu machen. Und ploetzlich ist Deutschland nicht nur auf der anderen Seite der Erdkugel, sondern eine ganze Galaxie entfernt.

Aus dem Toilettenfenster im 17. Stock eines Edelhotels hat man eine gute Aussicht ueber die Stadt. 
Bis nach St. Kilda kann man sehen. Eine Bahnfahrt zum Brighton Beach belohnt mich mit einem Bild der bunten Strandhaeuschen.

Weiter geht es zum naechsten State nach New South Wales.

 

27.01.2003 08:00:48

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